Birlikte

Die Keupstraße, im Kölner Stadtteil Mülheim gelegen, hat sich in vielen Jahren von einem sozialen Brennpunkt zu einer Einkaufsstraße mit exotischem Flair gewandelt, eine Straße, die auch "Klein Istanbul" genannt wird und von der man sagt, dass sie niemals schläft. Am 9. Juni 2004 geriet die Straße bundesweit in die Schlagzeilen, als sie von einem Nagelbombenattentat mit vielen Verletzten und zerstörten Geschäften erschüttert wurde.
Nach der Tat wurde schnell von offizieller Seite erklärt, ein rechtsextremer Hintergrund sei auszuschließen. Sieben Jahre lang folgten einseitige Ermittlungen und Misstrauen gegenüber den Anwohnern der Keupstraße, bis 2011 der Anschlag der rechtsterroristischen Vereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund“ zugeordnet werden konnte. Vor diesem Hintergrund ist das „Birlikte“-Aktionsbündnis unter dem Motto „Gemeinsam gegen Rassismus und Ausgrenzung – für eine gerechte und solidarische Gesellschaft“ entstanden. Zum zehnten Jahrestag des NSU-Nagelbombenanschlags fand im Juni 2014 das wunderbare Kulturfest "Birlikte - Zusammenstehen" mit ca 70.000 Besuchern statt.
Angesichts der zahlreichen Demonstrationen von Pegida und Kögida, aber auch wegen des NSU-Prozesses, der noch lange nicht abgeschlossen ist, gab es in diesem Jahr entlang der Keupstraße eine Neuauflage unter leicht verändertem Namen: "Birlikte - Zusammenleben".
 

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